Solarstrom vom Dach direkt ins Elektroauto – so geht's richtig

1. April 2026

Solarstrom vom Dach direkt ins Elektroauto – so geht's richtig


Wer eine Photovoltaikanlage mit einem ARI Bruni oder ARI Poly kombiniert, kann die Betriebskosten drastisch senken. Vorausgesetzt, die Wallbox stimmt. Ein aktueller Test zeigt, worauf es ankommt.


Elektroauto trifft Solaranlage: Eine clevere Kombination


Wer ein Elektroauto fährt und gleichzeitig eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, sitzt auf einem echten Spartrick, denn der selbst erzeugte Solarstrom ist deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Die Gestehungskosten für Solarstrom liegen bei etwa 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde, während Netzstrom aktuell oft das Drei- bis Vierfache kostet. Die Rechnung ist also einfach: Je mehr eigener Sonnenstrom direkt in den Akku des E-Autos fließt, desto weniger teurer Netzstrom muss zugekauft werden.

Besonders für kompakte, sparsame Elektrofahrzeuge wie den ARI Bruni und den ARI Poly ist diese Kombination attraktiv. Beide Modelle zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Verbrauch aus. Der ARI Poly kommt beispielsweise mit nur 12,1 kWh auf 100 Kilometer aus. Das bedeutet: Schon eine moderat dimensionierte PV-Anlage kann einen großen Teil des Fahrstroms liefern.


Rechenbeispiel: Wer den ARI Poly täglich 40 Kilometer fährt, benötigt rund 4,8 kWh Strom. An einem durchschnittlichen Sonnentag erzeugt eine 10-kWp-Anlage ein Vielfaches davon. Mit der richtigen Wallbox fließt dieser Überschuss direkt in den Akku – kostenlos und klimaneutral.


Wallbox-Inspektion: Große Unterschiede beim solaren Laden


Doch nicht jede Wallbox ist gleich gut darin, den selbst erzeugten Solarstrom effizient ins Elektroauto zu laden. Das belegt die „Wallbox-Inspektion 2025" – ein gemeinsamer Test der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme und des ADAC. Zum ersten Mal wurden dabei fünf Ladelösungen systematisch auf ihre Fähigkeit zum sogenannten solaren Überschussladen verglichen.


Beim solaren Überschussladen passt die Wallbox ihre Ladeleistung dynamisch an die aktuelle Erzeugung der PV-Anlage an. Scheint die Sonne kräftig und der Haushalt verbraucht gerade wenig, fließt der Überschuss ins Auto. Zieht eine Wolke auf oder springt die Waschmaschine an, drosselt die Wallbox die Ladeleistung entsprechend. So wird möglichst wenig teurer Netzstrom zugekauft.


Die Tester prüften dabei unter anderem, wie schnell die Wallbox auf Schwankungen der Solarleistung reagiert, wie präzise sie die Ladeleistung regelt, wie viel Strom sie im Stand-by-Modus verbraucht und wie sie den Wechsel zwischen ein- und dreiphasigem Laden bewältigt. Insgesamt wurden 80 Testzyklen im Fraunhofer-Labor in Freiburg durchgeführt – mit einem digitalen Fahrzeugzwilling statt echter Autos.


Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:


  • ~470 Euro maximale Ersparnis pro Jahr gegenüber reinem Netzladen

  • 54 Euro jährliche Differenz zwischen der besten und der schwächsten Wallbox im Test

  • 540 Euro Kostendifferenz über 10 Betriebsjahre


Die Ergebnisse: Wer macht es am besten?


Als Gesamtsieger ging die Amperfied connect.solar mit PowerMeter 63 hervor. Sie erreichte rund 94,8 Prozent der maximal möglichen Einsparungen einer theoretisch idealen Wallbox. Dicht dahinter folgte der Fronius Wattpilot Flex Home 22 C6 mit 94,4 Prozent. Beide Systeme regelten Änderungen der Solarleistung im Mittel in nur 9,2 Sekunden nach. Den dritten Platz belegte der Kostal Enector AC mit 92,7 Prozent – dieser war zugleich mit nur 3,2 Watt der sparsamste im Bereitschaftsbetrieb.


Denn auch der Stand-by-Verbrauch zählt: Wallboxen laufen den Großteil des Jahres (über 8.000 Stunden) im Bereitschaftsmodus. Selbst kleine Unterschiede bei der Leistungsaufnahme im Stand-by summieren sich über die Jahre. Zwischen der sparsamsten und der stromhungrigsten Box im Test lag ein Unterschied von rund 50 Kilowattstunden und knapp 12 Euro pro Jahr allein durch den Bereitschaftsverbrauch.


Gut zu wissen: Alle getesteten Wallboxen erreichten mehr als 83 Prozent der idealen Einsparungen. Solares Überschussladen lohnt sich also grundsätzlich – aber die Wahl des richtigen Systems macht einen spürbaren Unterschied. Die Anschaffungskosten für Wallboxen mit Solar-Überschussfunktion liegen derzeit zwischen rund 600 und 1.200 Euro, zuzüglich Smart Meter und Installation.


Warum ARI Bruni und ARI Poly perfekt dazu passen


Kompakte, effiziente Elektrofahrzeuge profitieren besonders stark von der Kombination mit einer PV-Anlage und einer guten Wallbox. Der Grund: Ihr niedriger Verbrauch bedeutet, dass schon ein relativ geringer Solarüberschuss ausreicht, um den Akku spürbar zu füllen.


ARI Bruni – Kompakter Viersitzer (L7e)


  • 17,3 kWh LiFePo-Akku
  • Bis zu 215 km Reichweite
  • Laden an 230-V-Steckdose oder Wallbox
  • Nur 3,07 m Länge – ideal für die Stadt
  • Betriebskosten ab ca. 2 Euro / 100 km

ARI Poly – Fünftüriger Kleinwagen (M1)


  • 17,3 – 37,9 kWh Akku (wählbar)
  • Bis zu 410 km Reichweite
  • Nur 12,1 kWh / 100 km Verbrauch
  • Optionales Solarpanel fürs Dach
  • Betriebskosten ab ca. 3,60 Euro / 100 km

Beide Fahrzeuge lassen sich serienmäßig an einer normalen 230-V-Steckdose laden, eine teure Spezialinstallation ist also nicht zwingend nötig. Wer aber das Maximum aus seiner Solaranlage herausholen möchte, sollte eine Wallbox mit Überschussladefunktion in Betracht ziehen. Gerade tagsüber, wenn das Auto auf dem Stellplatz steht und die PV-Anlage produziert, kann so der Akku fast zum Nulltarif gefüllt werden.


Tipp für ARI-Fahrer: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Wallbox auf die Kompatibilität mit Ihrer PV-Anlage und darauf, dass die Wallbox ein- und dreiphasiges Laden dynamisch umschalten kann. So wird auch bei niedrigem Solarüberschuss noch geladen, statt den Vorgang ganz zu unterbrechen. Ein Smart Meter am Hausanschluss ist dafür in der Regel Voraussetzung.


Fazit: Solarstrom und E-Auto – eine lohnende Investition


Die Wallbox-Inspektion macht deutlich: Wer sein Elektroauto mit eigenem Solarstrom laden will, sollte nicht nur auf den Preis der Wallbox schauen, sondern vor allem auf deren Fähigkeit zum intelligenten Überschussladen. Die Unterschiede zwischen den Systemen sind erheblich und summieren sich über die Jahre auf mehrere Hundert Euro.


Für Besitzer von ARI Bruni und ARI Poly ergibt sich eine besonders attraktive Gesamtrechnung: Ein ohnehin schon günstiges Elektroauto mit niedrigen Betriebskosten, kombiniert mit selbst erzeugtem Solarstrom und einer effizienten Wallbox – das ist Elektromobilität, die sich spürbar im Geldbeutel bemerkbar macht. Und das Klima freut sich gleich mit.


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