E-Auto-Förderung 2026: Antragsportal ist online – jetzt Prämie beantragen

19. Mai 2026

E-Auto-Förderung 2026: Antragsportal ist online – jetzt Prämie beantragen


Seit dem 19. Mai 2026 ist es soweit: Das Förderportal für die neue E-Auto-Förderung ist offiziell freigeschaltet. Privatpersonen können ab sofort über die Förderzentrale Deutschland ihren Antrag auf bis zu 6.000 Euro Zuschuss stellen – rückwirkend für alle Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026.


Was wird gefördert?


Förderfähig sind Neufahrzeuge der EU-Fahrzeugklasse M1 – also klassische Pkw mit rein batterieelektrischem Antrieb, Brennstoffzellenantrieb oder bestimmte Plug-in-Hybride. Die Förderung gilt sowohl für Kauf als auch Leasing und richtet sich ausschließlich an Privatpersonen mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von maximal 80.000 Euro (plus 5.000 Euro je Kind, maximal zwei Kinder).


Insgesamt stehen drei Milliarden Euro bereit – laut Bundesumweltministerium ausreichend für geschätzt 800.000 geförderte Fahrzeuge bis 2029.


So funktioniert die Antragstellung


Das Verfahren läuft vollständig digital über die Förderzentrale Deutschland. Fahrzeugdaten werden automatisch über das Kraftfahrt-Bundesamt geprüft. Der Antrag kann bis zu ein Jahr nach Zulassung gestellt werden.


So bereiten Sie Ihren Antrag vor


1. BundID-Konto einrichten


Für die Antragstellung ist ein BundID-Konto erforderlich – allerdings nicht mit einer einfachen Basisregistrierung. Zugelassen sind ausschließlich:


  • BundID mit der Option „Online-Ausweis“ (Vertrauensniveau „hoch")

  • BundID mit der Option „ELSTER-Zertifikat“ (Vertrauensniveau „substantiell")


Wichtig: Eine Basisregistrierung mit Benutzername und Passwort reicht nicht aus. Das Vertrauensniveau ist zu niedrig und eine Identifizierung darüber nicht möglich. Richten Sie Ihr BundID-Konto daher rechtzeitig mit einer der beiden genannten Optionen ein.


2. Steuerbescheide vorbereiten


Benötigt werden die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide aller Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen. Die Bescheide dürfen maximal drei Jahre alt sein.


Das BAFA prüft daraus folgende Angaben:


  • Adressat des Steuerbescheides

  • Steuer-ID

  • Datum des Bescheids und Steuerjahr

  • Höhe des zu versteuernden jährlichen Einkommens

  • Angaben zu kindergeldberechtigten Kindern unter 18 Jahren (Name, Geburtsdatum)


Datenschutz-Hinweis: Steuerbescheide können sensible Daten enthalten (z. B. Gesundheitsdaten oder religiöse Zugehörigkeit). Das BAFA empfiehlt, alle Angaben zu schwärzen, die nicht für die Förderprüfung benötigt werden. Schwärzungen sollten dabei nicht auf den Originalbelegen vorgenommen werden, sondern auf einer Kopie.


Tipp: Wer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet war und keine aktuellen Bescheide hat, kann die Erklärung nachträglich einreichen. Ein Nachteil entsteht dadurch nicht, da die Förderung bis zu ein Jahr rückwirkend beantragt werden kann.


3. Bei Familien: Kindergeldnachweis bereithalten


Für den Kinderzuschlag (5.000 Euro Einkommensgrenze je Kind) wird ein aktueller Kindergeldnachweis benötigt. Bei Plug-in-Hybriden ist zusätzlich die EU-Konformitätsbescheinigung erforderlich.


Weitere Informationen zur Antragstellung bietet das BAFA sowie die FAQ-Seite des Bundesumweltministeriums.


ARI Bruni: M1-Zulassung erforderlich


Der ARI Bruni ist aktuell als Fahrzeug der Klasse L7e zugelassen und damit nicht über dieses Förderprogramm förderfähig. Da ausschließlich Fahrzeuge der Klasse M1 gefördert werden, muss der Bruni zunächst als M1 zugelassen werden. Die entsprechende Homologation wird derzeit vorangetrieben.


Sobald die M1-Zulassung vorliegt, wird auch der ARI Bruni förderfähig sein und könnte dann als eines der kompaktesten und preiswertesten E-Autos am Markt besonders von der Prämie profitieren.


ARI Poly: Förderfähig und startklar


Der ARI Poly erfüllt als fünftüriger Elektro-Pkw mit M1-Zulassung alle Voraussetzungen für die neue Förderung. Mit einem Einstiegspreis ab 15.990 € (zzgl. MwSt.) zählt er zu den günstigsten förderfähigen Elektroautos auf dem deutschen Markt.


In Kombination mit der maximalen Prämie von 6.000 Euro sinkt der effektive Kaufpreis auf ein Niveau, das im Verbrenner-Segment kaum zu unterbieten ist.


Jetzt informieren und Förderung nutzen


Erfahrungsgemäß sind staatliche Förderprogramme schnell ausgeschöpft. Wer sich für einen ARI Poly oder ARI Bruni interessiert, sollte zeitnah handeln.


Förderfähige ARI Motors Elektroautos entdecken und kostenlose Probefahrt vereinbaren