19. Oktober 2026
Elektro Pritsche ohne Türen: Der ARI 458 Pro als Bewässerungsfahrzeug
Auf dem Friedhof zählt jede Minute zwischen Gießkannen und Gräbern. Der ARI 458 Pro lässt sich dafür ohne Türen mit Wassertank, Schlauchaufroller und Elektropumpe ausstatten. Die Pritsche mit drei klappbaren Seitenwänden und die gedrosselte Höchstgeschwindigkeit machen ihn zum Arbeitsgerät für Gelände mit Tempolimit.
Elektro Pritsche für den Friedhof: Schnell rein, schnell raus
Wer auf einem Friedhof bewässert, steigt oft aus und wieder ein. Türen kosten dabei Zeit, besonders im Sommer. Die hier vorgestellte Variante des ARI 458 Pro verzichtet deshalb ganz darauf. Fahrer und Beifahrer steigen direkt ein und aus und haben alles schneller im Zugriff. Der ARI 458 Pro ist ein Elektrotransporter der Klasse L7e. Er bietet bis zu 850 kg Nutzlast und über 30 Aufbauoptionen. Die türlose Pritschenversion zeigt, wie weit sich ein Fahrzeug an einen konkreten Arbeitsablauf anpassen lässt: Was nicht gebraucht wird, entfällt.
Wassertank, Schlauchaufroller und Elektropumpe
Auf der festen Pritsche steht ein Wassertank auf einer Palette. Er ist nicht fest installiert, sondern verzurrt und lässt sich bei Bedarf abnehmen. Die Pritsche bleibt damit flexibel nutzbar. Seitlich sitzen ein Schlauchaufroller und eine Elektropumpe. Zusammen machen sie aus dem Pritschenwagen ein Bewässerungsfahrzeug. Der Betrieb braucht keinen zweiten Wagen für Wasser und Material und keine Handwagen, die über die Wege geschoben werden.
Drei klappbare Seitenwände: Beladen von allen Seiten
Alle drei Seitenwände der Pritsche lassen sich herunterklappen. Das Fahrzeug kann dadurch von jeder Seite beladen werden, auch per Gabelstapler. Für Betriebshöfe und Bauhöfe spart das Rangieren. Neben der festen Standard-Pritsche gibt es noch eine Pritsche Größe L sowie eine XL-Pritsche. Wer Material kippen will, wählt einen Kipperaufbau.
Auf 25 km/h gedrosselt: Tempo nach Gelände
Der ARI 458 Pro fährt maximal 72 km/h. Für diese Variante wurde die Geschwindigkeit auf 25 km/h reduziert. Auf Friedhöfen und Betriebsgeländen soll niemand zu schnell unterwegs sein. Die Drosselung ist fest im Fahrzeug integriert, sodass jeder Fahrer die maximale Geschwindigkeit nicht überschreiten kann.
Der Antrieb erfolgt über die Hinterräder. Hinten arbeiten Blattfedern, die die Nutzlast bis 850 kg aufnehmen. Eine Anhängerkupplung ist möglich, die Anhängelast beträgt dann 750 kg.
Bedienung, Kamera und Sicht
Trotz fehlender Türen sind alle nötigen Bedienelemente vorhanden: Lüftung, Gangwahlschalter und Zündschloss. Hinter dem Lenkrad sitzt ein kleines Display. Es dient als Tachometer und zeigt das Bild der Rückfahrkamera.
Beim Rückwärtsfahren schaltet sich die Kamera automatisch ein. Das hilft besonders mit Kofferaufbau, bei dem der Blick nach hinten eingeschränkt ist. Zusätzlich hat die Kabine ein Heckfenster.
Mit Türen für das ganze Jahr: Der 458 Pro im Vergleich
Die Version mit Türen ist technisch identisch. Sie ist universeller nutzbar, auch in den kalten Monaten. Die Türen öffnen weit, der Einstieg bleibt bequem.
Beide Varianten sind straßenzugelassen und fahren im normalen Verkehr mit. Ein normaler Führerschein Klasse B genügt. Verbrauch und Unterhalt fallen niedrig aus, bei vielen Kunden ersetzen die Fahrzeuge einen Verbrenner. Für Gewerbetreibende gilt zudem eine 75 % Sonderabschreibung bis Ende 2027. Die THG-Quote lässt sich jährlich beantragen.
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