1. September 2026
Elektromobilität wird zur ersten Wahl: Das zeigt die TÜV Mobility Studie 2026
Die Elektromobilität ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das zeigt die aktuelle TÜV Mobility Studie 2026: Die Hälfte der Bundesbürger würde beim Autokauf inzwischen ein reines Elektro- oder Hybridfahrzeug bevorzugen. Nur noch gut jeder Dritte entscheidet sich grundsätzlich für einen Benziner oder Diesel.
Grundlage der Studie ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.504 Personen ab 18 Jahren. Die Ergebnisse zeigen nicht nur eine wachsende Offenheit für neue Antriebe. Sie machen auch deutlich, welche praktischen Fragen Käufer, Unternehmen und Kommunen vor einer Umstellung klären sollten.
Elektro und Hybrid liegen vor dem Verbrenner
Jeweils 25 Prozent der Befragten würden beim nächsten Autokauf ein reines Elektroauto beziehungsweise ein Hybridfahrzeug bevorzugen. Weitere 4 Prozent favorisieren einen Wasserstoffantrieb. Für einen klassischen Verbrenner sprechen sich 35 Prozent aus; 11 Prozent sind unentschlossen oder planen keinen Autokauf.
Das zusätzliche Potenzial für batterieelektrische Fahrzeuge ist groß: Selbst unter den Menschen, die aktuell eher zu einem Verbrenner oder Hybrid tendieren, können sich 23 Prozent grundsätzlich den Kauf eines reinen Elektroautos vorstellen. Aus einer früheren Nischenlösung wird damit für immer mehr Menschen eine konkrete Kaufoption.
Auch die Neuzulassungen bestätigen den Wandel
Die Entwicklung zeigt sich bereits auf der Straße. Nach den in der Studie genannten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts entfielen im ersten Halbjahr 2026 rund 26 Prozent der Pkw-Neuzulassungen auf reine Elektroautos. Plug-in-Hybride erreichten 11 Prozent und sonstige Hybride 29 Prozent. Benzin- und Diesel-Pkw kamen zusammen auf 34 Prozent.
Gleichzeitig bleibt das Auto besonders außerhalb großer Städte ein wichtiger Teil der persönlichen Mobilität. 83 Prozent der Befragten nutzen mindestens einmal pro Woche einen Pkw. In Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern liegt der Anteil sogar bei 96 Prozent. Der Umstieg auf elektrische Antriebe muss deshalb nicht nur technisch möglich, sondern vor allem alltagstauglich und bezahlbar sein.
Preis, Reichweite und Ladeangebot bleiben entscheidend
Trotz der positiven Entwicklung bestehen weiterhin Vorbehalte. 57 Prozent der Befragten nennen hohe Anschaffungskosten als Hindernis, 52 Prozent eine zu geringe Reichweite und 50 Prozent zu wenige Ladestationen. In Großstädten bewerten sogar 58 Prozent das Ladeangebot als unzureichend.
Auch erfahrene E-Auto-Nutzer sehen Verbesserungsbedarf: 61 Prozent berichten von einer deutlich geringeren Reichweite im Winter. 49 Prozent kritisieren unübersichtliche Preise an öffentlichen Ladesäulen, 48 Prozent die Vielzahl unterschiedlicher Bezahlsysteme. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss daher mit dem wachsenden Fahrzeugbestand Schritt halten. Laden sollte verlässlich, transparent und möglichst einfach funktionieren.
Für die Kaufentscheidung zählt jedoch nicht allein die größtmögliche Reichweite. Entscheidend ist, ob Fahrzeug, tägliche Strecke und Lademöglichkeit zusammenpassen. Wer überwiegend planbare Wege fährt und zu Hause, am Betrieb oder an einem festen Ziel laden kann, findet häufig schon mit einem kompakten Fahrzeug eine wirtschaftliche Lösung.
Kompakte Elektromobilität für den Alltag: der ARI Bruni
Für Einkäufe, Arbeitswege und Fahrten im Stadtgebiet muss es nicht immer ein großes und schweres Auto sein. Kompakte Elektrofahrzeuge benötigen weniger Verkehrs- und Parkfläche und können gerade auf kurzen bis mittleren Strecken ihre Vorteile ausspielen.
Der ARI Bruni verbindet handliche Abmessungen mit vier Sitzplätzen und eignet sich damit für viele wiederkehrende Alltagswege. Wer regelmäßig am eigenen Standort laden kann, macht aus der vermeintlichen Umstellung schnell eine einfache Routine: abstellen, laden und am nächsten Tag wieder elektrisch starten.
Elektrische Nutzfahrzeuge für planbare Flotten
Auch für Unternehmen und Kommunen ist die Studie ein wichtiges Signal. Besonders gut lässt sich Elektromobilität dort einführen, wo Touren, Standzeiten und Transportaufgaben bekannt sind. Lieferdienste, Handwerksbetriebe, Hausmeisterteams, Werksverkehre und kommunale Einrichtungen können ein Fahrzeug zunächst auf einer klar definierten Route einsetzen und die Umstellung anschließend Schritt für Schritt erweitern.
Der ARI 458 Pro ist für solche gewerblichen Aufgaben konzipiert und mit unterschiedlichen Aufbauvarianten erhältlich. Statt einen großen Transporter für jede denkbare Ausnahme vorzuhalten, können Betriebe ein kompaktes Elektrofahrzeug gezielt nach Nutzlast, Ladefläche und täglichem Fahrprofil auswählen. Das erleichtert die Einsatzplanung und kann Verkehrsfläche sowie laufende Kosten sparen.
Der Gebrauchtmarkt braucht verlässliche Batterieinformationen
Die TÜV Mobility Studie richtet den Blick außerdem auf gebrauchte Elektrofahrzeuge. Weil ein Neuwagen nicht für jedes Budget infrage kommt, wird der Gebrauchtmarkt für die weitere Verbreitung der Elektromobilität immer wichtiger. Käufer brauchen dafür nachvollziehbare Informationen zum Zustand der Batterie.
Ein standardisierter Batteriecheck könnte künftig ähnlich selbstverständlich werden wie Angaben zu Alter, Laufleistung und Hauptuntersuchung. Der messbare Gesundheitszustand des Akkus schafft mehr Transparenz und hilft, Reichweite und Restwert eines gebrauchten Elektrofahrzeugs realistisch einzuschätzen.
Was Käufer und Fuhrparkverantwortliche jetzt prüfen sollten
Vor der Anschaffung helfen wenige konkrete Fragen mehr als der Vergleich immer größerer Datenblätter:
- Welche Strecke fährt das Fahrzeug an einem normalen Tag?
- Wo und wie lange kann es regelmäßig geladen werden?
- Welche Reichweitenreserve wird auch im Winter benötigt?
- Wie viele Sitzplätze beziehungsweise welche Nutzlast und welcher Aufbau sind notwendig?
- Welche Gesamtkosten entstehen über die geplante Nutzungsdauer?
Wer den tatsächlichen Bedarf in den Mittelpunkt stellt, vermeidet Überdimensionierung und findet leichter ein Fahrzeug, das im Alltag zuverlässig und wirtschaftlich funktioniert.
Fazit: Der Durchbruch entscheidet sich im Alltag
Die TÜV Mobility Studie 2026 zeigt eine klare Trendwende: Elektro- und Hybridfahrzeuge liegen in der Kaufpräferenz inzwischen vor dem Verbrenner. Damit aus wachsendem Interesse dauerhaft erfolgreiche Elektromobilität wird, müssen Fahrzeuge bezahlbar, Ladeangebote verlässlich und Batterieinformationen transparent sein.
Für private Alltagswege bietet sich mit dem ARI Bruni eine kompakte Lösung an. Unternehmen und Kommunen finden im ARI 458 Pro einen vielseitigen elektrischen Kleintransporter für planbare Aufgaben. Entscheidend ist in beiden Fällen ein Fahrzeug, das zum realen Einsatzprofil passt.
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Quellen: Flotte.de: TÜV Mobility Studie – E-Mobilität steht vor dem Durchbruch (25.08.2026); TÜV-Verband: TÜV Mobility Studie 2026.
