13. Oktober 2026
BAFA-Statistik zur E-Auto-Förderung: 97.790 Bewilligungen zum 1. Oktober 2026
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat seinen monatlichen Zwischenbericht zur E-Auto-Förderung veröffentlicht. Zum Stichtag 1. Oktober 2026 wurden 97.790 Anträge bewilligt und 432 Millionen Euro an Fördermitteln ausgezahlt. Damit hat sich die Zahl der Bewilligungen innerhalb eines Monats fast verdoppelt. Die Statistik zeigt außerdem, wer die Prämie erhält, welche Antriebe gefragt sind und welche Marken und Modelle am häufigsten gefördert werden. Besonders auffällig: Kompakte, preisgünstige Elektroautos spielen eine große Rolle. Was das für den ARI Poly und den ARI Bruni bedeutet, lesen Sie am Ende dieses Beitrags.
Die wichtigsten Kennzahlen der BAFA-Statistik im Überblick
Das BAFA veröffentlicht seit August 2026 jeden Monat einen Zwischenbericht zum Förderprogramm des Bundesumweltministeriums (BMUKN). Die Antragstellung ist seit dem 19. Mai 2026 über die Förderzentrale Deutschland möglich. So haben sich die zentralen Werte seitdem entwickelt:
| Kennzahl | Stand 1. August 2026 | Stand 1. September 2026 | Stand 1. Oktober 2026 |
|---|---|---|---|
| Bewilligungen gesamt | 26.875 | 52.473 | 97.790 |
| Ausgezahlte Fördermittel | 117 Mio. Euro | 230 Mio. Euro | 432 Mio. Euro |
| davon reine Elektroautos (BEV) | k. A. | 47.986 | 89.594 |
| davon Plug-in-Hybride (PHEV) | k. A. | 4.487 | 8.196 |
Im September kamen damit 45.317 neue Bewilligungen hinzu, ein Plus von rund 86 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die ausgezahlte Fördersumme stieg im selben Zeitraum um 202 Millionen Euro. Rechnerisch erhielt jeder geförderte Haushalt im Schnitt rund 4.420 Euro.
Wer die E-Auto-Prämie erhält: Einkommen, Familie, Kauf oder Leasing
Die E-Auto-Förderung 2026 ist sozial gestaffelt: Je geringer das zu versteuernde Haushaltseinkommen, desto höher fällt der Zuschuss aus. Die BAFA-Zahlen zeigen, dass die Förderung genau dort ankommt. 51.209 Bewilligungen und damit gut 52 Prozent entfallen auf Haushalte mit einem Einkommen bis 45.000 Euro. Rechnet man die Einkommensstufe bis 60.000 Euro hinzu, sind es rund 74 Prozent aller Bewilligungen. Haushalte zwischen 80.001 und 90.000 Euro, die nur mit förderrelevanten Kindern antragsberechtigt sind, kommen zusammen auf 2.684 Bewilligungen.
Auch Familien profitieren deutlich. In 32.814 Fällen, also rund einem Drittel aller Bewilligungen, wurde ein Kinderbonus gewährt. Davon entfallen 21.390 auf Haushalte mit mindestens zwei und 11.424 auf Haushalte mit einem förderrelevanten Kind. Bei der Erwerbsart liegen Kauf und Leasing nahezu gleichauf: 49.328 Fahrzeuge wurden gekauft, 48.462 geleast.
Reine Elektroautos dominieren die Förderung
Beim Antrieb fällt das Bild eindeutig aus. Mit 89.594 Bewilligungen entfallen knapp 92 Prozent auf batterieelektrische Fahrzeuge. Plug-in-Hybride, die mit geringeren Beträgen gefördert werden, kommen auf 8.196 Bewilligungen und damit auf rund 8 Prozent. Am Verhältnis hat sich gegenüber dem Vormonat kaum etwas geändert.
Marken und Modelle: Tesla vorn, Kleinwagen besonders gefragt
Bei den Konzernen liegt die Volkswagen Group mit 20.624 Bewilligungen klar an der Spitze, gefolgt von Stellantis mit 13.670 und Tesla mit 12.155. Auf Markenebene führt dagegen Tesla vor Škoda (7.224), Cupra (6.229), Leapmotor (5.816) und BYD (5.814). Deutlich zugelegt haben im September vor allem Leapmotor, BYD, Kia und Renault, die ihre Bewilligungen gegenüber dem 1. September jeweils ungefähr verdoppelt haben. Der Anteil von Tesla an allen Bewilligungen ist dagegen von rund 15,5 auf 12,4 Prozent gesunken.
Bei den einzelnen Modellen steht das Tesla Model Y mit 8.297 Bewilligungen unangefochten auf Platz eins. Dahinter folgt jedoch eine Reihe kompakter Klein- und Kleinstwagen. Leapmotor T03 (3.561), Hyundai Inster (3.337), Citroën ë-C3 (2.513), Dacia Spring (2.402), Fiat 500e (2.137) und Renault 5 E-Tech Electric (1.963) gehören zu den zehn meistgeförderten Modellen. Sechs der zehn Spitzenreiter sind damit kleine, vergleichsweise günstige Stadtautos. Für viele Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen wird der Umstieg offenbar dann attraktiv, wenn ein niedriger Kaufpreis und eine hohe Förderung zusammenkommen.
Was die BAFA-Zahlen für den ARI Poly und den ARI Bruni bedeuten
Genau in diesem Segment sind die beiden Elektroautos von ARI Motors angesiedelt. Beide können über die E-Auto-Förderung 2026 bezuschusst werden, abhängig von Einkommen und Familiensituation mit bis zu 6.000 Euro.
Der ARI Poly ist als vollwertiger Pkw der Fahrzeugklasse M1 zugelassen und damit direkt förderfähig. Der fünftürige Kleinwagen bietet Platz für vier Personen und einen Kofferraum mit 462 Litern, bei umgeklappter Rückbank sind es über 1.350 Liter. Je nach Akku (17,3, 31,9 oder 37,9 kWh) erreicht er eine Reichweite von bis zu 203, 333 oder 410 Kilometern. Damit eignet sich der Poly für junge Familien und Pendler ebenso wie für Pflegedienste und andere Dienstleister.
Der ARI Bruni wird serienmäßig als Leichtfahrzeug der Klasse L7e ausgeliefert und fällt in dieser Form nicht unter das Bundesprogramm. ARI Motors bietet jedoch die Umstufung von L7e auf M1 als Dienstleistung für 490 Euro netto an. Damit wird der Bruni förderfähig. Der kompakte Stadtwagen ist als Zwei- und als Viersitzer erhältlich, fährt bis zu 90 km/h schnell und kommt mit seinem 17,3-kWh-Akku bis zu 215 Kilometer weit. Der ARI Bruni 2-Sitzer startet in der Ausstattung Pure bei 9.999 Euro netto.
Ein Rechenbeispiel zeigt, wie stark die Förderung beim Bruni ins Gewicht fällt: Ein Haushalt mit einem zu versteuernden Einkommen bis 45.000 Euro ohne förderrelevante Kinder erhält für ein reines Elektroauto 5.000 Euro. Bei einem Bruttopreis von 11.899 Euro für den Bruni Pure 2-Sitzer und rund 583 Euro brutto für die M1-Umstufung ergeben sich nach Abzug der Prämie rechnerische Fahrzeugkosten von knapp 7.500 Euro. Bitte beachten Sie, dass die Prämie erst nach der Bewilligung ausgezahlt wird und nicht direkt vom Kaufpreis abgezogen werden kann.
Welche Variante zu Ihnen passt und welche Fördersumme in Ihrem Fall realistisch ist, erfahren Sie in unserem Überblick E-Auto-Förderung 2026: Bis zu 6.000 € Prämie für ARI Poly & ARI Bruni sichern.
Antrag rechtzeitig stellen
Gefördert werden Neufahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden. Der Antrag muss spätestens zwölf Monate nach der Erstzulassung beim BAFA eingehen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums stehen für das Programm rund drei Milliarden Euro zur Verfügung, die für geschätzt 800.000 Fahrzeuge bis 2029 reichen sollen. Bislang sind davon gut 14 Prozent ausgezahlt. Hält das aktuelle Tempo an, wird der Fördertopf jedoch deutlich schneller schrumpfen als ursprünglich erwartet. Wer den Kauf eines Elektroautos plant, sollte den Antrag daher nicht unnötig hinauszögern. Ob Sie antragsberechtigt sind, lesen Sie in unserem Beitrag E-Auto-Förderung 2026: Wer kann den Antrag stellen?
Häufig gestellte Fragen zur BAFA-Statistik
Wie viele Anträge auf E-Auto-Förderung wurden bisher bewilligt?
Laut BAFA-Zwischenbericht wurden bis zum 1. Oktober 2026 insgesamt 97.790 Anträge bewilligt und 432 Millionen Euro ausgezahlt.
Wie oft veröffentlicht das BAFA die Statistik zur E-Auto-Förderung?
Das BAFA veröffentlicht seit August 2026 monatlich einen Zwischenbericht. Er enthält Bewilligungen nach Antriebsart, Erwerbsart, Einkommen, Haushaltsstruktur sowie nach Konzernen, Marken und Modellen.
Welches Modell wird am häufigsten gefördert?
Das Tesla Model Y führt mit 8.297 Bewilligungen. Auf den folgenden Plätzen liegen neben dem Tesla Model 3 vor allem kompakte Kleinwagen wie Leapmotor T03, Hyundai Inster und Citroën ë-C3.
Sind ARI Poly und ARI Bruni förderfähig?
Der ARI Poly ist als M1-Fahrzeug direkt förderfähig. Der ARI Bruni wird durch die Umstufung von L7e auf M1 für 490 Euro netto förderfähig. In beiden Fällen sind abhängig von Einkommen und Kinderzahl bis zu 6.000 Euro Zuschuss möglich.
ARI Poly und ARI Bruni jetzt testen
Überzeugen Sie sich selbst: Vereinbaren Sie eine kostenlose Probefahrt direkt bei Ihnen vor Ort oder konfigurieren Sie Ihren ARI Poly oder ARI Bruni online. Bei Fragen zur Förderung erreichen Sie unser Team über die Kontaktseite.
Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Zwischenbericht zur E-Auto-Förderung, Stand 1. Oktober 2026; Vormonatswerte aus den BAFA-Zwischenberichten zum 1. August und 1. September 2026. Prozentwerte und Durchschnittsbeträge eigene Berechnung. Alle Angaben ohne Gewähr.
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