30. September 2026
M1E-Modelle 2026: Diese Elektroautos erfüllen die Kriterien
Die geplante EU-Fahrzeugklasse M1E soll kleine, rein elektrische Pkw wieder attraktiv machen. Beschlossen ist sie noch nicht, doch auf dem Markt stehen bereits Fahrzeuge, die die diskutierten Kriterien erfüllen würden. Wir haben elf aktuelle Modelle zusammengestellt, die 2026 in Deutschland bestellbar sind und die geplanten Vorgaben nach heutigem Stand einhalten.
Was hinter der neuen Klasse steckt, welche Anforderungen gelten sollen und wie der Zeitplan aussieht, erklären wir ausführlich im Beitrag M1E: Die neue EU-Fahrzeugklasse für kleine Elektroautos.
Wichtig vorab: Es gibt noch keine offiziellen M1E-Fahrzeuge
Kein Auto trägt heute die Typgenehmigung M1E, denn die Klasse existiert bislang nur als Vorschlag der Europäischen Kommission. Die folgenden Modelle sind deshalb Kandidaten, keine zugelassenen M1E-Fahrzeuge. Ob ein Modell am Ende tatsächlich profitiert, entscheidet sich erst mit dem endgültigen Gesetzestext.
Drei Kriterien lassen sich nach bisherigem Stand prüfen:
- Die Gesamtlänge überschreitet 4,20 Meter nicht.
- Der Antrieb ist rein batterieelektrisch.
- Das Fahrzeug wird in der Europäischen Union produziert, denn die geplanten Super-Credits sollen an die EU-Fertigung gebunden sein.
Ein Hinweis zu den Ursprungsregeln: Berichten zufolge soll ab 2027 zusätzlich ein erheblicher Teil der Wertschöpfung in der EU erfolgen müssen. Wo ein Fahrzeug endmontiert wird, ist also nur ein Teil der Antwort. Bei Modellen mit mehreren Produktionsstandorten kann die Einordnung später sogar je nach Fertigungsort unterschiedlich ausfallen.
Die Modelle im Überblick
| Modell | Länge | Produktion | Preis ab (UVP inkl. MwSt.) |
|---|---|---|---|
| Fiat 500e | 3,63 m | Turin, Italien | rund 25.990 € |
| Renault Twingo E-Tech | 3,79 m | Slowenien | 19.990 € |
| Renault 5 E-Tech | 3,92 m | Douai, Frankreich | 26.290 € |
| BYD Dolphin Surf | 3,99 m | Szeged, Ungarn (Anlauf 2026) | 23.490 € |
| Citroën ë-C3 | rund 4,01 m | Trnava, Slowakei (ergänzend Serbien) | rund 23.300 € |
| VW ID. Polo | 4,05 m | Martorell, Spanien | 24.995 € |
| Cupra Raval | 4,05 m | Martorell, Spanien | rund 25.950 € |
| Kia EV2 | 4,06 m | Žilina, Slowakei | 26.600 € |
| Opel Corsa Electric | 4,06 m | Saragossa, Spanien | 30.440 € |
| Renault 4 E-Tech | 4,14 m | Maubeuge, Frankreich | rund 29.400 € |
| Škoda Epiq | 4,17 m | Navarra, Spanien | 27.900 € |
Angaben nach öffentlich zugänglichen Herstellerinformationen und Fachmedien, Stand September 2026. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben des jeweiligen Herstellers. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer, ohne Überführungs- und Zulassungskosten.
1. Fiat 500e: Der Kleinste im Feld
Mit 3,63 Metern unterschreitet der Fiat 500e die Längengrenze deutlicher als jedes andere Modell in dieser Liste. Gebaut wird er seit 2020 im Werk Mirafiori in Turin, also in Italien und damit innerhalb der EU.
Angeboten wird er mit zwei Akkugrößen von 23,8 und 42 kWh. Die kleinere Variante kommt auf rund 190 Kilometer WLTP-Reichweite, die größere auf über 320 Kilometer. Neben der Limousine gibt es den 500e als Cabrio und als Variante 3+1 mit zusätzlicher Tür. Preislich beginnt die Elektroversion bei rund 25.990 Euro.
2. Renault Twingo E-Tech: Der günstigste Einstieg
Der neue Twingo ist seit Anfang 2026 bestellbar und das preiswerteste Modell dieser Übersicht. Renault löst damit ein 2023 gegebenes Versprechen ein: Die Einstiegsversion Evolution kostet 19.990 Euro, die besser ausgestattete Variante Techno 21.590 Euro.
Technisch bleibt der 3,79 Meter lange Fünftürer bewusst einfach. Ein einziger Antrieb mit 60 kW, bis zu 262 Kilometer Reichweite und DC-Laden serienmäßig. Punkten kann er vor allem mit dem variablen Innenraum samt verschiebbarer Rücksitze und dem kleinen Wendekreis. Produziert wird der Twingo in Slowenien.
3. Renault 5 E-Tech: Der Retro-Erfolg
Der Renault 5 gilt als eines der Modelle, an denen sich die Diskussion um M1E überhaupt entzündet hat. Mit 3,92 Metern liegt er klar unter der Grenze, gebaut wird er im nordfranzösischen Douai.
Renault hat die Preise inzwischen über alle Ausstattungen gesenkt. Der Einstieg mit 40-kWh-Akku und 122 PS liegt bei 26.290 Euro, die Version mit 52-kWh-Akku und 150 PS beginnt bei 29.290 Euro. Seit Ende August 2026 gibt es zudem ein überarbeitetes Modelljahr, das unter anderem auf LFP-Akkus umstellt.
4. BYD Dolphin Surf: Der Fall, der die Regel erklärt
Der Dolphin Surf ist 3,99 Meter lang und erfüllt damit die Längenvorgabe. Interessant ist er aus einem anderen Grund: BYD hat in Szeged in Ungarn ein eigenes Werk aufgebaut, in dem die Testfertigung im Februar 2026 angelaufen ist. Der Dolphin Surf ist das erste Modell, das dort gebaut wird. Die Serienfertigung war für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
Damit zeigt das Modell, wie die geplante Regel tatsächlich funktioniert: Sie fragt nicht nach der Herkunft der Marke, sondern nach dem Produktionsstandort. Ein chinesischer Hersteller, der in Ungarn fertigt, würde die EU-Vorgabe erfüllen, während ein europäischer Konzern mit Fertigung außerhalb der EU sie verfehlt.
Angeboten wird der Dolphin Surf mit 30 oder 43,2 kWh Akku und Reichweiten zwischen rund 220 und 322 Kilometern, die Preise beginnen bei 23.490 Euro. Ob ein konkretes Fahrzeug aus Ungarn oder weiterhin aus China stammt, hängt vom Produktionszeitpunkt ab und lässt sich nur beim Händler klären.
5. Citroën ë-C3: Der Günstige mit Sternchen
Der ë-C3 ist mit rund 23.300 Euro eines der preiswertesten vollwertigen Elektroautos auf dem deutschen Markt. Bei rund 4,01 Metern Länge bietet er einen 44-kWh-LFP-Akku und über 300 Kilometer Reichweite.
Beim Produktionsstandort lohnt ein genauer Blick. Hauptwerk ist das slowakische Trnava, also EU-Gebiet. Stellantis lässt den ë-C3 zusätzlich im serbischen Kragujevac fertigen, um Kapazitäten abzufedern. Serbien ist nicht Teil der EU. Sollte die Super-Credit-Regelung streng am Produktionsort ansetzen, könnte das für einzelne Fahrzeuge einen Unterschied machen. Verlässlich beantworten lässt sich das erst, wenn der finale Verordnungstext vorliegt.
6. VW ID. Polo: Der Volumenkandidat
Volkswagens neuer Elektro-Kleinwagen ist 4,05 Meter lang und seit Ende April 2026 bestellbar. Die Serienproduktion läuft seit Anfang Juni im spanischen Martorell. Technische Basis ist der weiterentwickelte Baukasten MEB+ mit Frontantrieb.
In Deutschland startet der ID. Polo bei 24.995 Euro in der Linie Trend mit 85 kW und 37-kWh-Akku. Mit dem großen 52-kWh-Paket sind bis zu 454 Kilometer WLTP-Reichweite möglich. Die Nachfrage ist hoch, individuell konfigurierte Fahrzeuge haben derzeit spürbare Lieferzeiten.
7. Cupra Raval: Der sportliche Zwilling
Der Raval teilt sich Plattform, Maße und Werk mit dem ID. Polo. Mit 4,05 Metern Länge, einem 15 Millimeter tieferen Fahrwerk und breiterer Spur ist er die betont sportliche Auslegung derselben Technik.
Bestellbar ist er seit April 2026, zunächst in den stärkeren Versionen Endurance und VZ. Die Basisversion für rund 25.950 Euro folgt später. Wie beim ID. Polo laufen die Fahrzeuge in Martorell vom Band.
8. Kia EV2: Entwickelt und gebaut für Europa
Kia hat den EV2 gezielt für Europa entwickelt und produziert ihn im slowakischen Žilina, wo bereits der größere EV4 gebaut wird. Mit 4,06 Metern bleibt das kompakte Elektro-SUV klar unter der Grenze.
Bestellbar ist der EV2 seit dem 16. März 2026, der Einstieg liegt bei 26.600 Euro für die Variante Light mit 42,2-kWh-Akku und rund 317 Kilometern WLTP-Reichweite. Mit dem 61-kWh-Akku sind bis zu 453 Kilometer möglich, die Preise starten dann bei 33.490 Euro. Eine Besonderheit: Der EV2 ist das erste Kia-Modell, das ab Marktstart optional mit 22-kW-AC-Lader erhältlich ist.
9. Opel Corsa Electric: Der etablierte Kleinwagen
Der Corsa ist das einzige Modell in dieser Übersicht, das nicht als Elektroauto neu erfunden wurde, sondern eine über Jahrzehnte gewachsene Kleinwagen-Baureihe elektrisch fortsetzt. Mit 4,06 Metern bleibt er unter der Grenze, gebaut wird er im spanischen Saragossa. Dort läuft auch der technisch verwandte Peugeot e-208 vom Band, der die Kriterien damit ebenfalls erfüllen würde.
Angeboten wird der Corsa Electric mit Akkukapazitäten zwischen 49 und 54 kWh sowie Leistungen von 100 bis 115 kW, dazu kommt die Sportversion GSE mit 207 kW. Die realistische Reichweite liegt je nach Version bei rund 335 Kilometern, an der Schnellladesäule sind bis zu 107 kW möglich.
Preislich liegt der Corsa Electric mit einem Einstieg ab 30.440 Euro am oberen Ende dieser Liste. Dafür bietet er die Ausstattungstiefe und das Händlernetz einer etablierten Volumenbaureihe.
10. Renault 4 E-Tech: Das kompakte Elektro-SUV
Der Renault 4 nutzt dieselbe AmpR-Small-Plattform wie der Renault 5, fällt mit 4,14 Metern aber deutlich größer aus und ist als kompaktes SUV positioniert. Gebaut wird er im französischen Maubeuge.
Mit einem Einstiegspreis von rund 29.400 Euro zählt er nicht mehr zu den günstigen Optionen, bietet dafür aber spürbar mehr Platz als die Modelle im unteren Teil dieser Liste. Neben der Pkw-Version gibt es ihn auch als Kastenwagen-Variante.
11. Škoda Epiq: Knapp unter der Grenze
Der Epiq ist das größte Modell in dieser Übersicht. Mit 4,17 Metern bleiben nur drei Zentimeter Luft zur 4,20-Meter-Marke. Produziert wird das elektrische Stadt-SUV seit dem 8. Juni 2026 im spanischen Volkswagen-Werk Navarra bei Pamplona, technische Basis ist ebenfalls MEB+. In Deutschland startete der Epiq zunächst ab 32.100 Euro für den Epiq 55. Derzeit ist der Epiq 40 ab 27.900 Euro die günstigste bestellbare Variante. Die noch preiswertere Version Epiq 35 soll ab 25.900 Euro folgen. Škoda nennt Leistungen bis 155 kW und bis zu rund 440 Kilometer Reichweite.
Und der ARI Poly?
Naheliegende Frage, und wir beantworten sie mit denselben Kriterien wie bei allen anderen Modellen. Der ARI Poly ist 3,95 Meter lang, rein batterieelektrisch und gehört zur EG-Fahrzeugklasse M1. Bei Länge und Antrieb erfüllt er die Vorgaben also.
Beim dritten Kriterium sieht es anders aus. Der Poly wird in China gefertigt und von ARI Motors für den europäischen Markt angepasst und vertrieben. Nach dem bisher diskutierten Stand der Regelung würde er die geplante EU-Produktionsbindung damit nicht erfüllen. Wir führen ihn deshalb nicht als M1E-Kandidaten.
Für Sie als Käuferin oder Käufer ändert das nichts. Die Super-Credits betreffen die Flottenbilanz der Hersteller, nicht den Kaufpreis. Der Poly ist als M1-Fahrzeug regulär zugelassen und startet bei 15.990 Euro netto, das entspricht 19.028,10 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Angeboten wird er mit drei Akkugrößen von 17,3 bis 37,9 kWh und Reichweiten bis zu 410 Kilometern. Was die Klasse M1 ausmacht, erklären wir im Beitrag EG-Fahrzeugklasse M1: Alle Informationen auf einen Blick.
Nicht in der Liste: Diese Modelle erfüllen die Kriterien nicht
Einige bekannte Elektro-Kleinwagen erfüllen die diskutierten Vorgaben nach heutigem Stand nicht, und zwar aus unterschiedlichen Gründen.
Der Fiat Grande Panda ist mit 3,99 Metern kurz genug und kostet ab 24.990 Euro, wird aber im serbischen Kragujevac gebaut. Serbien gehört nicht zur EU. Damit erfüllt ein italienisches Traditionsmodell die Produktionsvorgabe nicht, obwohl es technisch eng mit dem ë-C3 verwandt ist.
Beim Dacia Spring ist es derselbe Punkt, hier mit China als Produktionsland. Der neue Dacia Spring soll aber wieder in Europa gefertigt werden. Auch der Hyundai Inster passt von den Abmessungen her, wird aber in Südkorea gefertigt.
Der Volvo EX30 erfüllt die Produktionsvorgabe, überschreitet aber mit 4,23 Metern die Längengrenze um drei Zentimeter.
Der Honda e taucht in Suchanfragen weiterhin auf, ist in Deutschland jedoch seit 2023 nicht mehr bestellbar und deshalb kein Kandidat für eine Klasse, die frühestens 2027 greift.
Was bedeutet das für Leichtfahrzeuge?
Was bedeutet das für Leichtfahrzeuge? M1E adressiert vollwertige Pkw mit voller Sicherheitsausstattung, entsprechendem Gewicht und Preisen, die überwiegend zwischen 20.000 und 30.000 Euro liegen. Leichtfahrzeuge der Klasse L7e verfolgen ein anderes Konzept: kompakter, leichter, mit kleineren Akkus und günstiger in Anschaffung, Zulassung und Versicherung. Für kurze Strecken in der Stadt, für den Pendelweg oder für kommunale und gewerbliche Aufgaben ist genau das oft die passendere Lösung. Was die Klasse L7e ausmacht, lesen Sie im Beitrag Leichtfahrzeuge der Fahrzeugklasse L7e: Alle Informationen.
Der ARI Bruni gehört mit 3,07 Metern Länge in diese Kategorie. Er ist damit kürzer als jedes Fahrzeug in der Liste oben, fällt als L7e-Leichtfahrzeug aber in eine andere Systematik und ist kein M1E-Kandidat.
Für die Förderung zählt heute die Klasse M1. Die E-Auto-Förderung 2026 gilt ausschließlich für Neufahrzeuge dieser Klasse, Leichtfahrzeuge sind ausgeschlossen. Genau hier setzt die Umschreibung des ARI Bruni an: Für 490 Euro netto lässt sich das Fahrzeug von L7e auf M1 umstellen und wird damit förderfähig. Die Basisprämie beträgt 3.000 Euro, insgesamt sind bis zu 6.000 Euro möglich. Die Details erklären wir im Artikel ARI Bruni: Umstufung von L7e auf M1 für die E-Auto-Förderung 2026.
Diese Umschreibung ist unabhängig von M1E. Sie beruht auf den heute geltenden Regeln und steht bereits jetzt zur Verfügung. Der ARI Bruni startet in der Ausstattung Pure ab 9.990 Euro netto, leistet 15 kW, erreicht bis zu 90 km/h und bietet je nach Akkuvariante bis zu 215 Kilometer Reichweite.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich heute schon ein M1E-Fahrzeug kaufen?
Nein. Die Klasse ist noch nicht beschlossen, entsprechend gibt es keine Fahrzeuge mit dieser Typgenehmigung. Die hier vorgestellten Modelle erfüllen nach heutigem Stand die diskutierten Kriterien, sind aber regulär als M1 zugelassen.
Bekomme ich für diese Modelle eine höhere Förderung?
Nein. Die geplanten Super-Credits richten sich an Hersteller und ihre CO₂-Flottenbilanz, nicht an Käuferinnen und Käufer. Für die Kaufprämie gelten die aktuellen Regeln der E-Auto-Förderung 2026.
Warum ist der BYD Dolphin Surf dabei, der Dacia Spring aber nicht?
Weil die geplante Regel am Produktionsstandort ansetzt und nicht an der Herkunft der Marke. BYD fertigt den Dolphin Surf seit 2026 im ungarischen Szeged, der Dacia Spring wird in China gebaut.
Warum erfüllt der Fiat Grande Panda die Kriterien nicht, der Citroën ë-C3 aber schon?
Beide Modelle teilen sich die Plattform, unterscheiden sich aber beim Produktionsstandort. Der Grande Panda läuft in Serbien vom Band, der ë-C3 hauptsächlich in der Slowakei. Da der ë-C3 ergänzend ebenfalls in Serbien gefertigt wird, ist die endgültige Einordnung allerdings noch offen.
Zählt die Länge mit oder ohne Anbauteile?
Maßgeblich ist die Gesamtlänge des Fahrzeugs nach Typgenehmigung. Die genaue Messmethode für M1E wird erst mit dem endgültigen Verordnungstext feststehen.
Ändert sich für mich etwas beim Führerschein?
Nein. M1E-Fahrzeuge sind Pkw, es bleibt beim Führerschein der Klasse B. Welche Klasse Sie für die einzelnen ARI Modelle benötigen, zeigt unser Beitrag Welchen Führerschein benötige ich für mein ARI Motors Elektrofahrzeug?
Fazit: Das Angebot wächst, die Regeln kommen später
Bemerkenswert an dieser Übersicht ist vor allem eines: Die Modelle sind längst da, obwohl die Klasse noch gar nicht existiert. Hersteller entwickeln bereits auf Basis der vorliegenden Entwürfe, und das Angebot an kompakten Elektroautos zwischen 20.000 und 30.000 Euro ist 2026 deutlich größer als noch vor zwei Jahren.
Für die Kaufentscheidung heute spielt M1E allerdings keine Rolle. Entscheidend bleiben Reichweite, Platzangebot, Preis und die aktuell geltenden Förderbedingungen. Wer kompakt und elektrisch unterwegs sein möchte, findet zudem in den Leichtfahrzeugklassen L6e und L7e sowie bei den Nutzfahrzeugen der Klasse N1 Lösungen, die auf andere Einsatzzwecke zugeschnitten sind.
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